Aminosäuren sind insbesondere Sportlern ein Begriff, die damit den Muskelaufbau ankurbeln möchten. Doch auch zum Abnehmen können Aminosäuren dem Körper zugeführt werden, welche je nach Zusammensetzung unterschiedliche Prozesse im Körper anregen können. Zur eigentlichen Fettverbrennung benötigt der Mensch ein ausreichendes Maß an körpereigenen Hormonen.

Mit der Zufuhr von Aminosäuren wird die Hormonproduktion gesteigert und die Fettverbrennung angeregt. Gewichtsreduzierung durch Aminosäuren sollte aber nur als unterstützende Maßnahme angesehen werden. Eine Grundvoraussetzung um dauerhaft abnehmen zu können ist eine dauerhafte sportliche Betätigung und eine gezielte Ernährungsumstellung.

Schlank machende Hormone

Hormone bestimmen den Stoffwechsel des Körpers und sind somit ausschlaggebend um dauerhaft schlank zu sein. Doch nicht jeder Körper produziert gleichermaßen viele Schlankheitshormone. Deren Produktion lassen sich aber mit bestimmten Aminosäuren positiv beeinflussen. Das Wachstumshormon (STH) wird als das Wichtigste Schlankheitshormon angesehen und kann nur während des Schlafens produziert werden. Mit einer oralen Einnahme bestimmter Aminosäuren vor dem zu Bett gehen wird die körpereigene natürliche Ausschüttung des Hormons angeregt und lässt uns im Schlaf schlank werden.Schlank machende Hormone

Aminosäuren, die das Abnehmen unterstützen

Den bestmöglichen Abnehm-Effekt erzielt man vor allem dann, wenn man die Aminosäuren in der angegebenen Menge auf nüchternen Magen einnimmt. Anbieter wie beispielsweise Viapur stellen Aminosäuren in Kapsel zur Verfügung, die zur Reduzierung des Körpergewichts beitragen.

Zu den wichtigsten Aminosäuren zählen:

– Carnitin

– Arginin

– Glutamin

– Methionin

– Phenylalanin

– Tyrosin

Carnitin als Botenstoff

Hervorgehend aus der Synthese der Aminosäure Lysin ist das Carnitin. Dieser dient als Transportstoff der Fettsäuren und kann dazu verhelfen, dass weniger Fett im Körper abgelagert wird. Die fettverbrennende Wirkung von Carnitin kann bei der Gewichtsreduktion sinnvoll sein und wird deshalb gern als unterstützende Maßnahme zu einer Diät eingesetzt. Das Arginin wiederum weist eine ähnliche Wirkung auf, führt jedoch nur mit der körpereigenen Aminosäure Lysin zum Erfolg. Während des Regenerationsprozesses (also im Schlaf) wird die Produktion des Wachstumshormons gefördert und wandelt gleichermaßen Fett in Energie um.

Glutamin steigert den Energiehaushalt

Für die Nierentätigkeit ist das Glutamin von großer Bedeutung. In der Niere wird es zu Glucose umgewandelt und sorgt für einen zusätzlichen Energieschub. Eine vermeintliche Fetteinlagerung kann somit umgangen werden, was wiederum zu einer Gewichtsreduzierung führt. Als Unterstützung kann man zudem B-Vitamine und Zink zu sich nehmen. Die körpereigene Fettverbrennung wird auf natürlichem Wege angekurbelt und das Durchhaltevermögen einer Diät gestärkt.

Methionin verringert die Fettablagerungen in der Leber

Die Aminosäure Methionin kann nur über die Nahrung oder sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden. Das Methionin dient zur Herstellung von Schwefelverbindung, die für den Gelenkknorpel unerlässlich sind. Des Weiteren sorgt es dafür, dass sich Fette in der Leber schwieriger ablagern können. Fettreserven werden vom Körper direkt in Energie umgewandelt und tragen zum Gewichtsverlust bei.

Phenylalanin beeinflusst das Sättigungsgefühl

Bei der Aminosäure Phenylalanin handelt es sich hingegen nur indirekt um einen Fettverbrenner. Das Phenylalanin beeinflusst die Hormone des Magen-Darm-Trakts und dämpft ein auftretendes Hungergefühl. Hormone aus der Schilddrüse können gleichermaßen den Fettabbau beeinflussen. Mit Hilfe der Aminosäure Lysin kommt es zu einer Steigerung der Körpertemperatur, der Ankurblung des Herz-Kreislauf-Systems und einem Anstieg des Fettabbaus.